Der richtige Preis

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Der richtige Preis –
Wunsch und Wirklichkeit

Sie haben beschlossen, Ihre Immobilie zu verkaufen. Dann lautet die zentrale Frage jetzt: Wie viel ist meine Immobilie überhaupt wert? Und damit: Wie ermittle ich den Wert meiner Immobilie? Zuerst werden Sie sicherlich das Internet befragen.

Das Versprechen vieler Websites: „Wir ermitteln den Wert Ihres Hauses kostenlos.“ Die Anbieter arbeiten mit standardisierten Bewertungskriterien, die viele Details unbeachtet lassen: Hat das Haus ein neues Bad, einen schön angelegten Garten oder eine besonders ruhige Lage in einer Gegend, die sonst eher laut ist? All das sind wertsteigernde Faktoren, die bei einer Preisermittlung ohne Begehung mit einem Sachverständigen nicht mit in die Bewertung einfließen. Schade. Dann werden einige hundert Euro für den Sachverständigen gespart und 10.000 Euro gehen beim Hausverkauf durch einen zu niedrigen Preis verloren.

Zudem machen sich Anbieter aus dem Internet in der Regel das Abgreifen Ihrer persönlichen Daten zum Ziel. Ihre Adressdaten werden im Nachgang als sogenannte Leads an bis zu drei Makler in Ihrer Region verkauft. Diese Makler konkurrieren dann um einen Makleralleinauftrag für Ihre Immobilie. Daher wird man Ihnen einen möglichst hohen Verkaufspreis nennen, der besonders verlockend klingt, allerdings oftmals auf keiner realistischen Einschätzung basiert.

Unser Rat deshalb: Lassen Sie Ihr Haus vor Ort von einem Fachmann schätzen.

Ein zu hoher Preis kann einen Verkauf verhindern: Verkauft man das geliebte Elternhaus oder ein Haus, das man nach seinem persönlichen Geschmack gestaltet hat, schätzt man den Wert unbewusst höher ein. Die potenziellen Käufer sehen nur ein Haus in seinem aktuellen Zustand. Eventuell haben sie einen ganz anderen Geschmack, wissen das schöne Parkett nicht zu schätzen und planen stattdessen einen Fliesenboden im Wohnzimmer. Persönliche Emotionen sind keine guten Berater: weder bei der Preiseinschätzung noch im Verkaufsgespräch. Was zählt, sind harte Fakten: Wie viel kostet die Renovierung, falls notwendig? Bietet die Immobilie Potenzial für Aufstockungen, An- und Umbauten? Gibt es Baulasten oder Erbpacht?

Und: Der erste Eindruck zählt. So wie man das Auto vor dem TÜV oder dem Verkauf noch einmal durch die Waschanlage fährt, sollte man es auch mit dem Haus halten. Einfache Renovierungen wie ein Fassadenanstrich, frisch gestrichene Innenräume (zumindest Eingang und Wohnzimmer) oder eine grobe Gartenpflege zahlen sich bei den Verkaufschancen um ein Vielfaches aus – verglichen mit der Investition. Aber Achtung: Mangelhaft ausgeführte oder unfertige Renovierungsarbeiten wirken genauso preismindernd wie die bestehenden Mängel selbst.

Ein weiterer wichtiger Tipp für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch: Verbergen Sie Ihre Ungeduld. Wenn Kaufinteressenten merken, dass der Verkauf drängt, haben Sie Ihren „Joker “ verspielt. Die Käufer werden dann besonders vehement versuchen, den Preis zu drücken.



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Tipps:

  • Eine realistische Wertermittlung kann nur vor Ort erfolgen.
  • Investieren Sie in den ersten Eindruck – es zahlt sich aus.
  • Nutzen Sie unsere Checkliste, wenn Sie Ihr Haus selbst verkaufen möchten.


Der Immobilienmarkt bietet viele Möglichkeiten. Chancen und Risiken liegen dabei nah beieinander. Lassen Sie sich von uns zeigen, wie Sie Ihre Pläne und Wünsche am besten umsetzen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Branchenkenntnis, um Ihre Immobilien-Geschäfte selbst in die Hand zu nehmen – oder um sie komplett betreut zu wissen.


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  9. Dezember 2019
  von: PK Redaktion
  Kategorie: Allgemein